Wie man den Index liest

1

schedarum numeri

Diese Spalte enthält die nur für die TLL Bibliothek relevante Ordnungsnummer.

2

aetas

Diese Spalte gibt, soweit möglich, die Datierung des jeweiligen Autors bzw. Werks an.

3 - 4

notae

Spalte 3 enthält die im Thesaurus jetzt oder früher einmal benutzten Zitierweisen. Sie sind alphabetisch geordnet zunächst nach den Majuskeleinträgen, wobei Punkte und Leerzeichen unberücksichtigt bleiben (z. B.: Atell. nach At. Cap.). Unterschiedliche Autoren bzw. Werkgruppen mit identischer Abkürzung sind entsprechend der auf die Majuskeln folgenden Zusätze geordnet (z. B.: Gall. carm. vor Gall. epigr. und Gall. Fest.). Pseudepigraphische Werke folgen entgegen dem Alphabet unmittelbar auf die authentischen Werke des Autors (z. B.: Ps. Hil. direkt nach Hil.).

Unter jedem Majuskeleintrag sind die verschiedenen Werkeinträge alphabetisch geordnet; dabei verwendete Präpositionen werden größtenteils nicht berücksichtigt (z. B. bei Avg. zuerst corrept., dann c. Cresc.). Einträge, die nur aus Zahlen bestehen, stehen vor solchen mit Buchstaben (z. B. bei Avson. erst 471,18, dann Mos.).

Die angegebenen Beispiele beziehen sich, mit einigen Ausnahmen, auf die letzte zitierbare Einheit oder die längstmögliche Zitierweise eines Werks (z. B. Verg. Aen. 12, 952, also der letzte Vers).

Spalte 4 gibt – wenn Abkürzungen geändert wurden – entweder die veraltete Zitierweise (in Spalte 3) neben der aktuellen oder die jetzt gültige Zitierweise (in Spalte 3) neben der veralteten an. Dabei stehen die veralteten Abkürzungen jeweils in eckigen Klammern [Apon. 12, 95].

5

notarum explicatio

Diese Spalte erläutert die Abkürzungen und Zahlenangaben aus Spalte 3 und gibt evtl. zusätzliche Informationen zum Autor oder Werk, z. B. ob der Text eine Übersetzung aus einem griechischen Original ist oder noch in der Antike selbst ins Griechische übersetzt wurde.

Bei christlichen Autoren folgt hinter der Abkürzung B die Sigle aus der Zitierliste der Beuroner Vetus Latina-Ausgabe (R. Gryson, Répertoire général des auteurs ecclésiastiques latins de l'antiquité et du haut moyen âge, Freiburg: Verlag Herder, 2007). Im Beuroner Index findet man weitere Informationen, darunter die Nummer der Clavis Patrum Latinorum und – bei Übersetzungen aus dem Griechischen – der Clavis Patrum Graecorum.

cf. B“ bedeutet, dass der Inhalt, auf den sich die Thesaurus-Abkürzung bezieht, nicht völlig mit demjenigen der Beuroner Sigle übereinstimmt.

6

editiones

Diese Spalte verzeichnet die maßgebliche(n) Ausgabe(n). Sie kann nach „cf.“ auch eine neuere Ausgabe nennen, die die ältere(n) Ausgabe(n) aber nicht ersetzen kann oder will. Die Abkürzung „gr.:“ führt die Ausgabe eines griechischen Textes ein, aus dem der lateinische Text regelrecht übersetzt wurde, oder eine Ausgabe einer griechischen Übersetzung des lateinischen Textes.

cf. gr.:“ verweist auf Ausgaben andersweitig verwandter griechischer Texte.